Energiewirtschaftliche Kompetenz, die Systeme verbindet


Wir verbinden, was in komplexen Energieprojekten häufig getrennt betrachtet wird:

Commodity, Non-Commodity und Netze mit ganzheitlicher energiewirtschaftlicher Planung. So entstehen keine Einzellösungen, sondern technisch umsetzbare, regulatorisch eingeordnete und wirtschaftlich optimierte Energie- und Infrastrukturkonzepte für Industrie, Gewerbe, Logistik, Investoren, Projektentwickler, Energieversorger und Kommunen.


Energiebedarf, Erzeugung, Speicherung, Kundenanlage und Netzanschluss werden gemeinsam mit den energiewirtschaftlichen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet. Dabei werden insbesondere folgende technische, energiewirtschaftliche und regulatorische Aspekte als Planungs- und Bewertungsparameter berücksichtigt:


  1. Energiewirtschaft, Beschaffungs- und Lieferstrategien, PPA- und Vertragsmodelle
  2. PV, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur, Wärme, Kälte, Druckluft, Dampf und Contracting
  3. Mittelspannungs-Netzanschlüsse und kundenseitige Netzkoordination
  4. Wirtschaftlichkeitsanalysen mit CAPEX, OPEX, TCO, Kapitalwert, ROI, IRR und Sensitivitäten
  5. kundenspezifische Geschäfts-, Betreiber-, Leasing-, Contracting- und Pay-per-Use-Modelle
  6. BAFA-registrierte Energieberatung, Transformationspläne, THG-Bilanzierung, EnEfG, Abwärme und Fördermittel
  7. Projektentwicklung und Begleitung in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI


Drei Perspektiven. Eine wirtschaftlich optimierte Gesamtlösung.


Commodity

Lastprofile, Energiemengen, Eigenerzeugung, Batteriespeicher und flexible Verbraucher bestimmen, welche Beschaffungs- und Vertragsstruktur zu einem Energieprojekt passt.

Beschaffungs-, Liefer-, PPA-, Eigenversorgungs- und Vermarktungsoptionen werden deshalb bereits während der Planung analysiert und wirtschaftlich bewertet.


Ziel ist eine belastbare Energiebezugsstrategie, die Kosten, Preisrisiken, Versorgungssicherheit, Lieferfähigkeit und mögliche zusätzliche Erlöspotenziale berücksichtigt. Energiebelieferung, Energiehandel und operative Vermarktung sind nicht Bestandteil der Leistungen von Watt Energieberatung. Soweit entsprechende Marktrollen erforderlich sind, werden geeignete und hierzu berechtigte Partner in die Planung einbezogen.


Non-Commodity

Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur, Wärme, Kälte, Druckluft, Dampf, Abwärme, Effizienzmaßnahmen und Energiemanagement werden als Bestandteile eines gemeinsamen Energiesystems geplant.


Erzeugung, Speicherung, Verteilung, Verbrauch und flexible Lasten werden bedarfsgerecht dimensioniert, digital simuliert und wirtschaftlich bewertet.

Die resultierende Systemarchitektur orientiert sich an den betrieblichen Abläufen, den Lastprofilen, den verfügbaren Flächen, der Netzsituation, den Entwicklungsmöglichkeiten des Standortes und den wirtschaftlichen Zielen des Auftraggebers.


Netze

Netzanschluss und Kundenanlage bilden häufig den kritischen Pfad eines Energieprojekts. Deshalb werden Netzverfügbarkeit, Anschlussleistung, Bezugs- und Einspeisesituation sowie die vollständige kundenseitige Energieinfrastruktur von Beginn an berücksichtigt.


Die Planung reicht vom Netzanschlusspunkt bis zu den angeschlossenen Erzeugungs-, Speicher-, Lade- und Verbrauchsanlagen. Dazu gehören je nach Projekt:


  1. Umspannwerk
  2. Netzübergabestation einschließlich Mess-, Schutz-, Steuerungs- und Regelungskonzepten
  3. Kundenstation
  4. Kundennetz


Grundlage bilden die Technischen Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers und die projektspezifisch anzuwendenden technischen Regelwerke. Technische Sperrpunkte, fehlende Netzkapazitäten, Kostenrisiken und zeitliche Abhängigkeiten werden dadurch frühzeitig erkennbar.


Aktueller Schwerpunkt Green-Truck-Energy-Hubs

Green-Truck-Energy-Hubs verbinden MCS/HPC-Ladeinfrastruktur, PV, Batteriespeicher, Netzanschluss und Kundenanlage mit einem bedarfsgerechten Energie- und Geschäftsmodell. Die Planung ist skalierbar – von kleineren Depotlösungen bis zu Multi-Megawatt-Hubs mit Übergabestation oder Umspannwerk. Ein untersuchtes 20-MW-Referenzszenario weist 26,1 % Simple ROI, 25,8 % Projekt-IRR und rund 3,8 Jahre Payback aus. Die Werte beruhen auf projektspezifischen Pre-Feasibility-Annahmen und stellen keine Renditezusage dar.

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